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Agentische KI und generative KI: Auf dem Weg zu effizienter Automatisierung für Unternehmen

Auteur n°4 – Mariami

Von Mariami Minadze
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Zusammenfassung – Angesichts der Anforderungen an schnelle Content-Produktion und Echtzeit-Automatisierung müssen IT-Leitung und Fachabteilungen zwischen generativer KI (Erstellung von Text, Bildern und Code) und agentischer KI (autonome Orchestrierung von Workflows und Entscheidungsfindung) unterscheiden. Erstere beschleunigt Redaktion, Design und Reporting, letztere löst Aktionen aus, überwacht Systeme und sorgt für Compliance und Nachvollziehbarkeit.
Lösung: eine modulare Hybridplattform (Microservices, Open Source) unter solider Governance, um Kosten zu senken, Teams zu entlasten und sicher zu skalieren.

In einem Umfeld, in dem Künstliche Intelligenz die operativen Prioritäten neu definiert, wird die Unterscheidung zwischen generativer KI und agentischer KI zu einer strategischen Notwendigkeit für IT- und Fachabteilungen. Die generative KI erzeugt Inhalte und kreative Output – von Texten über Bilder bis hin zu Code-Entwürfen –, während die agentische KI eigenständig Workflows ausführt, mit Drittanbietersystemen interagiert und Entscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten trifft.

Richtig integriert können diese beiden KI-Formen die Effizienz vervielfachen, Kosten senken und Teams auf wertschöpfendere Aufgaben ausrichten. Dieser Artikel erläutert die Konzepte, zeigt ihre Anwendungsfälle in Unternehmen und beleuchtet die erforderlichen Governance-Aspekte für eine erfolgreiche Einführung.

Grundlagen der generativen KI und der agentischen KI

Generative KI und agentische KI basieren auf unterschiedlichen Paradigmen – die eine fokussiert auf die Inhaltserstellung, die andere auf die autonome Ausführung von Aufgaben. Ihre jeweiligen Fähigkeiten und Grenzen zu verstehen, ist der erste Schritt, um den passenden Ansatz für jede fachliche Anforderung zu wählen.

Prinzipien und Fähigkeiten der generativen KI

Generative KI nutzt verschiedene KI-Modelltypen und tiefe neuronale Netzwerke, um umfangreiche Datensätze zu analysieren und auf Abruf Texte, Bilder oder sogar Code zu erzeugen. Dieser Ansatz erweist sich besonders nützlich, um die Erstellung von Dokumenten zu beschleunigen, Prototypen zu entwickeln oder Skripte zu generieren. Zudem kann er als Ideengeber dienen, indem er Content-Vorschläge oder Designvarianten liefert.

Im beruflichen Umfeld kann generative KI die Erstellung von Berichten, Angeboten oder standardisierten Nachrichten automatisieren und so die Teams in Verwaltung und Marketing entlasten. Dank immer raffinierterer Modelle erreicht die Qualität der Ergebnisse ein Niveau, das dem eines menschlichen Schreibers nahekommt – vorausgesetzt, es erfolgt eine angemessene Aufsicht. Sie besticht zudem durch ihre Flexibilität, indem sie mühelos zwischen verschiedenen Sprachen sowie formellem und lockerem Stil wechselt.

Allerdings unterliegt generative KI nach wie vor Einschränkungen in puncto Konsistenz und Faktentreue, vor allem bei spezialisierten oder sehr technischen Themen. Sie hat keinen direkten Zugriff auf interne Systeme und kann nicht in fachliche Workflows eingreifen. Ihre Rolle liegt daher primär in der Erstellungs- und Vorbearbeitungsphase, weshalb oft eine menschliche Prüfung nötig ist, um Genauigkeit und Relevanz der generierten Inhalte zu gewährleisten.

Merkmale der agentischen KI

Agentische KI zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, eigenständig mit digitalen Systemen und Diensten zu interagieren, sei es Anwendungen, ERP-Systemen oder Datenbanken. Ein Agent kann Aufgaben planen, Aktionen auslösen, API-Abfragen durchführen und Workflows überwachen – ganz ohne fortlaufende menschliche Eingriffe. Diese KI-Kategorie agiert wie ein programmierter Assistent, der darauf ausgelegt ist, konkrete Zielsetzungen zu erreichen.

Beispielsweise können solche Agenten die Leistung eines Maschinenparks überwachen, Produktionsprozesse dynamisch anpassen oder das IT-Ticket-Management orchestrieren. Basierend auf Fachregeln und Lernalgorithmen erkennen sie Anomalien, treffen Entscheidungen und senden Warnmeldungen – wobei jeder Schritt protokolliert wird, um die Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. So fungieren sie als Katalysatoren für eine durchgängige Automatisierung.

Ein wesentlicher Vorteil der agentischen KI liegt in ihrer Reaktivität und Echtzeitfähigkeit. Im Gegensatz zur generativen KI, die auf die Inhaltserstellung beschränkt ist, kann die agentische KI Prozesse initiieren, auf Ereignisse reagieren und mit anderen Agenten oder Diensten interagieren. Diese Autonomie kann die Bearbeitungszeiten erheblich verkürzen und die Robustheit der Abläufe steigern – vorausgesetzt, es besteht ein geeigneter Governance-Rahmen.

Vergleich und Komplementarität

Generative KI und agentische KI bieten im operativen Ablauf jeweils eigene, aber sich ergänzende Vorteile. Erstere setzt im Vorfeld an und liefert Geschwindigkeit und Kreativität, letztere sichert und automatisiert im Nachgang die Ausführung. Gemeinsam decken sie den gesamten Zyklus von der Kreation bis zur Umsetzung ab und schaffen eine starke Synergie.

Im administrativen Support könnte die generative KI etwa ein Protokoll erstellen, während ein Agent anschließend das Dokument automatisch ablegt, die Teilnehmer informiert und ein Task-Tracking-System aktualisiert. Diese Doppelstruktur verringert manuelle Eingriffe bei Routineaufgaben und fokussiert menschliche Expertise auf Entscheidungen mit hohem Mehrwert.

Beispiel: Ein Finanzdienstleister setzte zunächst generative KI ein, um Zusammenfassungen von Kundendossiers zu erstellen. Anschließend wurde ein Agent integriert, der die Fachabteilungen benachrichtigt und Validierungs-Workflows gemäß Compliance-Vorgaben auslöst. Dieser Fall zeigt, dass eine kombinierte Herangehensweise sowohl die Content-Produktion als auch die sichere Automatisierung von Prozessen optimiert und gleichzeitig vollständige Nachvollziehbarkeit gewährleistet.

Integration in Workflows und operative Effizienzsteigerungen

Die Integration von generativer KI und agentischer KI in Wertschöpfungsketten ermöglicht eine ganzheitliche Neugestaltung von Prozessen – von der Informationsgenerierung bis zur Umsetzung. Dabei bietet ein Fokus auf Open Source und Modularität kontrollierbare Skalierbarkeit und langfristig signifikante Kosteneinsparungen.

Erstellung und Validierung von Inhalten mit generativer KI optimieren

In vielen Unternehmen bindet die Erstellung von Dokumenten, Berichten oder interner Kommunikation sowie das Dokumentenmanagement erhebliche Ressourcen. Generative KI rationalisiert diese Prozesse, indem sie strukturierte und konsistente Entwürfe liefert, die lediglich angepasst und mittels Automatisierung der Geschäftsprozesse weiter optimiert werden müssen, um Effizienzgewinne zu erzielen.

Die Validierung der Inhalte kann zudem durch semantische Analyse- und Faktacheck-Tools unterstützt werden, die in die Prozesskette integriert sind. Diese Werkzeuge weisen auf Inkonsistenzen, Wiederholungen oder fehlende Informationen hin und ermöglichen es den Prüfern, sich auf kritische Punkte statt auf eine vollständige Durchsicht zu konzentrieren. Durch den Einsatz von Open-Source-Lösungen wahren Organisationen ihre Datenhoheit und verhindern Vendor-Lock-in.

Automatisierung von Geschäftsprozessen mit agentischer KI

Automatisierung von Geschäftsprozessen mit agentischer KI ermöglicht es intelligenten Agenten, komplexe Workflows zu orchestrieren, indem sie sich mit vorhandenen Systemen verbinden. Sie extrahieren Daten, führen Berechnungen durch, eskalieren Vorfälle und schließen Bearbeitungsschleifen automatisch. Dies wirkt sich häufig signifikant auf die Reaktionszeiten aus und reduziert menschliche Fehler.

Ein Überwachungsagent kann beispielsweise eine Anwendungslandschaft beobachten, Leistungsabfälle erkennen und einen automatischen Remediationsplan auslösen, während er gleichzeitig die zuständigen Teams informiert. Dies trägt zur Verringerung von Ausfallzeiten und zur Optimierung der Servicequalität bei.

Die Modularität der Agenten in Kombination mit einer Microservice-Architektur erleichtert eine schrittweise Integration in das bestehende Ökosystem. Organisationen können so mit Use Cases mit hohem ROI beginnen, den Umfang schrittweise ausweiten und dabei die vollständige Kontrolle über die Weiterentwicklung behalten.

Synergien zwischen beiden Ansätzen

Die Kombination aus generativer und agentischer KI schafft einen durchgängigen Mehrwert vom Design bis zur Umsetzung. Ein generatives Modell könnte beispielsweise eine Leistungsanalyse zusammenfassen, die ein Agent anschließend verteilt, archiviert und anhand von KPIs Optimierungsmaßnahmen auslöst.

Diese Kombination verringert Silos zwischen Inhaltserstellung und Automatisierung, was eine nahtlose und einheitliche Nutzererfahrung ermöglicht. Fachabteilungen profitieren von einer konsolidierten Übersicht und standardisierten Prozessen, ohne auf manuelle Eingriffe verzichten zu müssen, wenn sie erforderlich sind.

Beispiel: Ein Energieunternehmen kombinierte einen automatisierten Berichtsgenerator mit einem Agenten, der die Einsatzplanung vor Ort steuert. Diese Umsetzung verkürzte die Reporting-Zeiten um 30 % und verbesserte die Pünktlichkeit der Einsatzteams um 20 %, was die Stärke der Synergien zwischen Kreation und Aktion verdeutlicht.

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Sektorale Anwendungsfälle der agentischen KI: Gesundheit, Energie, Fertigung

Agentische KI erweist sich in Branchen, in denen Reaktionsfähigkeit und Prozesszuverlässigkeit entscheidend sind, als Effizienz-Katalysator. Von Patientenströmen bis zu Fertigungsstraßen automatisiert sie Entscheidungsprozesse und Koordination.

Gesundheitswesen: Automatisierung von Patientenabläufen

In Gesundheitseinrichtungen stellt die Verwaltung von Terminen, Akten und Einwilligungen eine erhebliche Verwaltungsbelastung dar. Ein Agent kann die Terminvereinbarung orchestrieren, Patientendaten prüfen, Akten vorbereiten und Teams bei Nichtkonformitäten oder Anomalien alarmieren. So profitieren Gesundheitseinrichtungen von einem reibungsloseren Ablauf.

Intelligente Agenten können zudem die Nachverfolgung von Verordnungen und die Planung von medizinischen Eingriffen übernehmen, indem sie mehrere Systeme (KIS, Labore, Apotheken) synchronisieren. Dadurch sinkt das Fehlerrisiko und die Patientenzufriedenheit steigt durch verkürzte Wartezeiten.

Durch die Anonymisierung der Daten und die Einhaltung von Sicherheitsstandards gewährleisten diese Lösungen den Schutz sensibler Gesundheitsinformationen und entlasten gleichzeitig das Pflegepersonal von repetitiven Aufgaben.

Energiesektor: Steuerung und vorausschauende Wartung

Agenten können die Leistung von Geräten (Turbinen, Transformatoren, Netze) kontinuierlich überwachen, indem sie IoT-Daten sammeln und Anomalieerkennungsmodelle anwenden. Sie antizipieren Ausfälle, planen Wartungsarbeiten automatisch und initiieren die erforderlichen Beschaffungen.

Durch die Automatisierung dieser Prozesse optimieren Energieversorger die Verfügbarkeit ihrer Infrastruktur und verlängern die Lebensdauer der Anlagen, während sie die Instandhaltungskosten senken. Ein Schweizer Energieversorger setzte einen Agenten ein, der den Zustand von Umspannwerken in Echtzeit überwacht und Reparaturen vor Ausfällen anstößt. Diese Lösung reduzierte ungeplante Ausfälle um 25 % und zeigt den direkten kommerziellen Nutzen vorausschauender Wartung durch agentische KI.

Fertigung: Optimierung der Lieferkette

In der Fertigungsindustrie ist die Koordination von Beschaffung, Produktion und Distribution komplex. Ein Agent kann Lagerbestände synchronisieren, Nachbestellungen auslösen und Produktionspläne anhand von Absatzprognosen und logistischen Vorgaben anpassen. Diese Automatisierung hilft, Kosten für Überbestände zu senken, den Servicegrad zu verbessern und die Resilienz der Lieferkette zu stärken.

Governance und Compliance für eine verantwortungsvolle agentische KI

Der Aufstieg der agentischen KI macht einen klaren Governance-Rahmen unverzichtbar, um Sicherheit, Compliance und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Ohne angemessene Aufsicht und regelmäßige Audits können autonome Entscheidungen finanzielle, rechtliche und operative Risiken bergen.

Sicherheits- und Nachvollziehbarkeitsaspekte

Ein Entscheidungsagent kann auf sensible Daten zugreifen und maßgebliche Aktionen ausführen. Deshalb ist es unerlässlich, jeden Schritt zu protokollieren und eine detaillierte Nachverfolgung der Interaktionen zwischen Agent und Systemen sicherzustellen.

Die Protokolle müssen gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen geschützt und aufbewahrt werden. So können Post-Incident-Audits durchgeführt und Ursachen für Fehlfunktionen oder unangemessene Handlungen rasch ermittelt werden.

Die Sicherheit der Laufzeitumgebungen muss starke Authentifizierungsverfahren, Zugriffskontrollen und Verschlüsselung der Daten bei Übertragung und Speicherung umfassen, um Kompromittierungs- oder Manipulationsversuche zu verhindern.

Governance-Rahmen und Verantwortlichkeit

Ein Steuerungsausschuss für IT-Projekt-Governance, der CIO, Fachverantwortliche und Rechtsexperten vereint, ermöglicht die Validierung der Use Cases, Entscheidungsregeln und der den Agenten übertragenen Befugnisse. Dieses Gremium sichert die Einhaltung interner und gesetzlicher Anforderungen.

Validierungsprozesse müssen Tests in kontrollierter Umgebung, Code-Reviews und Incident-Simulationen umfassen, um das Verhalten des Agenten zu bewerten. Diese Schritte stärken das Vertrauen in seine autonome Funktionsweise.

Beispiel: Ein Unternehmen aus dem Fertigungssektor führte einen Governance-Rahmen für seine Produktionsplanungsagenten ein. Jede kritische Aktion wurde manuell validiert, sobald vordefinierte Risikoschwellen überschritten wurden. Diese Vorgehensweise zeigte, dass die Kombination aus Autonomie und Aufsicht die Robustheit der Abläufe und die Einhaltung industrieller Standards gewährleistet.

Menschliche Aufsicht und regelmäßige Audits

Trotz der Autonomie der Agenten bleibt menschliche Aufsicht unerlässlich, um Ausnahmesituationen zu bewältigen und die Entscheidungsalgorithmen regelmäßig zu überprüfen. Leistungs- und Qualitätskennzahlen müssen definiert werden, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen.

Externe Audits können die internen Kontrollen ergänzen, insbesondere in regulierten Branchen, indem sie die Einhaltung von Standards bestätigen und Verbesserungspotenziale aufzeigen. Diese Bewertungen fördern Transparenz und Vertrauenswürdigkeit des Systems.

Ein kontinuierlicher Feedback-Zyklus, gestützt auf Erfahrungsberichte und gemeldete Vorfälle, ermöglicht die Anpassung der Fachregeln und Lernmodelle und sichert so eine kontrollierte und sichere Weiterentwicklung der Agenten.

Steigen Sie auf intelligente Automatisierung um und transformieren Sie Ihre Abläufe

Die Unterscheidung zwischen generativer und agentischer KI verdeutlicht den jeweiligen Handlungsspielraum: Die eine erweitert die Kreativität, die andere entfaltet Autonomie. Ihre modulare und skalierbare Integration auf Open-Source- und Sicherheitsbasis maximiert die operative Effizienz und senkt Kosten.

Anwendungsfälle im Gesundheitswesen, Energiesektor oder in der Industrie zeigen das Potenzial agentischer KI, kritische Prozesse zu automatisieren und dabei Nachvollziehbarkeit sowie Compliance sicherzustellen. Eine robuste Governance-Struktur ist weiterhin Voraussetzung, um Risiken zu minimieren und Entwicklungen zu steuern.

Unsere Experten stehen Ihnen zur Verfügung, um Ihren KI-Reifegrad zu bewerten, prioritäre Anwendungsfälle zu definieren und ein hybrides, sicheres und skalierbares Ökosystem zu implementieren. Sie begleiten Sie bei Konzeption, Integration und Governance Ihrer intelligenten Automatisierungslösungen.

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Von Mariami

Project Manager

VERÖFFENTLICHT VON

Mariami Minadze

Mariami ist Expertin für digitale Strategien und Projektmanagement. Sie prüft die digitale Präsenz von Unternehmen und Organisationen aller Größen und Branchen und erarbeitet Strategien und Pläne, die für unsere Kunden Mehrwert schaffen. Sie ist darauf spezialisiert, die richtigen Lösungen für Ihre Ziele zu finden und zu steuern, um messbare Ergebnisse und einen maximalen Return on Investment zu erzielen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu generativer und agentenbasierter KI

Was ist generative KI und wie lässt sie sich in Unternehmen integrieren?

Generative KI nutzt neuronale Modelle, um automatisch Texte, Bilder oder Code zu erzeugen. Im Unternehmen lässt sie sich in Prozesse wie die Erstellung von Berichten, die Generierung von Mock-ups oder Skripten integrieren, indem sie erste Entwürfe liefert, die weiter ausgearbeitet werden können. Für eine erfolgreiche Einführung sollte man eine modulare Open-Source-Lösung bevorzugen, ergänzt durch eine Phase menschlicher Validierung und Aufsicht, um Konsistenz und Einhaltung der fachlichen Standards zu gewährleisten.

Worin unterscheidet sich agentenbasierte KI von generativer KI?

Agentenbasierte KI konzentriert sich auf die autonome Ausführung von Arbeitsabläufen: Sie interagiert mit APIs, steuert Fremdsysteme und trifft Entscheidungen in Echtzeit. Im Gegensatz zur generativen KI, die Inhalte erstellt, löst sie Aktionen nach fachlichen Regeln aus und überwacht deren korrekte Ausführung, was bei repetitiven und kritischen Aufgaben zu einer höheren operativen Effizienz führt.

Wie orchestriert man generative und agentenbasierte KI in einem Workflow?

Die Synergie besteht darin, generative KI zur Erstellung von Ausgangsinhalten (Berichte, E-Mails, Zusammenfassungen) zu nutzen und anschließend einem Agenten die Automatisierung der Folge­schritte (Klassifizierung, Versand, Auslösung von Aufgaben) zu übergeben. Eine modulare Architektur auf Microservices-Basis mit offenen APIs erleichtert diese Orchestrierung, während an kritischen Punkten weiterhin menschliche Kontrolle gewährleistet bleibt.

Welche Leistungsindikatoren sollten zur Bewertung dieser KI herangezogen werden?

Man misst den Automatisierungsgrad (Prozentsatz der Aufgaben ohne menschliches Eingreifen), die durchschnittliche Bearbeitungszeit, die erkannte Fehlerquote und das Feedback der Nutzer. Bei generativer KI kommen noch die faktische Genauigkeit und die Zufriedenheit der Reviewer hinzu. Bei agentenbasierter KI überwacht man zudem die Prozessverfügbarkeit und die Anzahl der automatisch behobenen Anomalien.

Welche Hauptfehler treten bei der Implementierung auf?

Zu den klassischen Fallstricken gehören fehlende Vorab­analyse der Prozesse, die Wahl zu geschlossener Lösungen, mangelnde Tests in einer kontrollierten Umgebung und unklare Governance. Für den Erfolg sollte man Workflows kartieren, mit Use Cases mit hohem ROI beginnen, Open Source für mehr Flexibilität bevorzugen und ein interdisziplinäres Steuerungskomitee einrichten.

Wie stellt man Sicherheit und Nachvollziehbarkeit intelligenter Agenten sicher?

Es ist unerlässlich, jede Interaktion und Aktion des Agenten zu protokollieren, eine starke Authentifizierung einzuführen und Daten sowohl während der Übertragung als auch im Ruhezustand zu verschlüsseln. Die Logs müssen gemäß den geltenden Standards aufbewahrt und regelmäßig auditiert werden. Ein Governance-Rahmen, der IT-Abteilung und Fachbereiche zusammenbringt, legt Entscheidungsregeln fest und gewährleistet die regulatorische Konformität.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten und die Implementierungsdauer?

Die wichtigsten Faktoren sind die Daten­reife, die Komplexität bestehender Workflows, der Integrationsgrad in interne Systeme und der Grad der Anpassung. Ein modulares, Open-Source-Ansatz ermöglicht den Start mit einem begrenzten Umfang und eine schrittweise Erweiterung der Lösung, wodurch Investition und Zeitrahmen kontrollierbar bleiben.

Welche Branchen profitieren am stärksten von agentenbasierter KI?

Agentenbasierte KI findet besondere Anwendungen im Gesundheitswesen für die Orchestrierung von Patienten­abläufen, im Energiesektor für Predictive Maintenance und im Produktionsbereich für das Management der Lieferkette. Jede Branche erfordert eine Anpassung der Agenten an fachspezifische Anforderungen und regulatorische Vorgaben, weshalb ein maßgeschneiderter und modularer Ansatz wichtig ist.

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