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Die richtige CPQ-Strategie wählen: Standardlösung, Maßanfertigung oder hybrides Framework?

Auteur n°3 – Benjamin

Von Benjamin Massa
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Zusammenfassung – Angesichts der zunehmenden Komplexität technischer Produktverkäufe muss CPQ Schnelligkeit bei der Angebotserstellung, Kostenkontrolle, Nutzerfreundlichkeit und nahtlose Integration ins bestehende Ökosystem vereinen. Standardlösungen ermöglichen einen Rollout in wenigen Wochen und schnellen ROI, stoßen jedoch rasch an funktionale Grenzen und bergen das Risiko eines Vendor Lock-in, während maßgeschneiderte Systeme maximale Flexibilität und eine dedizierte UX bei deutlich höherem Budget und längeren Projektlaufzeiten bieten. Lösung: Setzen Sie auf ein hybrides Framework aus bewährten Open-Source-Bausteinen und gezielter Anpassung, um Einführungszeit und Anfangskosten zu senken und zugleich Skalierbarkeit, Business-Alignment und technische Autonomie für eine optimierte Vertriebsperformance zu gewährleisten.

In einem Umfeld, in dem der Vertrieb technisch anspruchsvoller Produkte oder Dienstleistungen immer komplexer wird, entwickelt sich CPQ (Configure, Price, Quote) zu einem strategischen Hebel, um die Angebotserstellung zu standardisieren und zu beschleunigen. Dennoch ist eine sorgfältige Überlegung zum zu wählenden Modell erforderlich: eine sofort einsatzbereite Lösung, eine maßgeschneiderte Entwicklung oder ein hybrider Ansatz auf Basis eines modularen Frameworks.

Jedes dieser Modelle bringt Vorteile hinsichtlich Implementierungsgeschwindigkeit, Kostenkontrolle und Anpassungsfähigkeit an interne Prozesse mit sich. Entscheidend ist, kommerzielle Leistungsfähigkeit, Nutzererlebnis und reibungslose Integration in eine bestehende Softwarelandschaft in Einklang zu bringen. Dieser Artikel beleuchtet diese drei Ansätze und bietet Entscheidungshilfen.

Vorteile und Grenzen von Standard-CPQ-Lösungen

Sofort einsatzbereite CPQ-Lösungen bieten eine Vielzahl sofort verfügbarer Funktionen. Ihre schnelle Implementierung kann eine attraktive Anfangsrendite erzielen.

Eine Standard-CPQ-Software zeichnet sich durch einen vorkonfigurierten Modulkatalog aus: Produktkonfiguration, regelbasierte Preisgestaltung, Angebotserstellung und Genehmigungs-Workflows. Die meisten Anbieter liefern eine umfangreiche Benutzeroberfläche mit Anpassungsmöglichkeiten per Tabellenkalkulation oder grafischem Editor sowie Konnektoren zu ERP- und CRM-Systemen.

Für Unternehmen mit homogenisierten Vertriebsprozessen und wenigen spezifischen Varianten reduziert dieser Ansatz die Implementierungsdauer auf wenige Wochen. Die Funktionalität umfasst häufig Rabattmanagement, mehrwährungsfähige Preisregeln und die Erstellung standardisierter Dokumente – und das alles ohne aufwendige Entwicklungsarbeiten.

Weichen die Anforderungen jedoch immer weiter von den standardmäßig abgedeckten Szenarien ab, stößt die Anpassung an die Grenzen der Konfiguration. Die Einrichtung atypischer Workflows, die Implementierung komplexer Geschäftsregeln oder eine maßgeschneiderte Benutzeroberfläche können umfangreiche Anpassungen erfordern, die bei Produktupdates teuer in Wartung und Weiterentwicklung sind.

Schnelle Implementierung und erleichterte Anwenderakzeptanz

Standard-CPQ-Lösungen überzeugen durch kurze Implementierungszeiten. Vertriebsteams erhalten rasch ein konsistentes Werkzeug, das die Angebotsqualität optimiert und manuelle Fehler reduziert.

Diese Geschwindigkeit zeigt sich in einer beherrschbaren Lernkurve: Die integrierte Dokumentation und die vorgefertigten Prozesse decken die meisten Anwendungsfälle ab. IT-Administratoren können Werbekampagnen konfigurieren oder Preislisten anpassen, ohne neue Funktionen entwickeln zu müssen.

Operativ ermöglicht die Auslieferung in wenigen Sprints häufig die Befriedigung dringender Anforderungen der Vertriebsleitung, während der Projektumfang und die Risiken einer längeren IT-Entwicklung begrenzt bleiben.

Versteckte Kosten und langfristige Unflexibilität

Über die anfängliche Implementierung hinaus kann die Unflexibilität von Standard-CPQ-Lösungen zu Mehrkosten führen. Bei der Anbindung an ein spezialisiertes PIM oder bei Anforderungen an eine hochentwickelte Preislogik berechnen Anbieter in der Regel zusätzliche Lizenzen oder Beratungsleistungen.

Viele Anwenderunternehmen haben Schwierigkeiten, aufgesetzte Konfigurationsschichten zu pflegen, die bei jedem Update des Anbieters neu angepasst werden müssen. Diese Abhängigkeit kann zu unverhältnismäßigen wiederkehrenden Kosten führen und einen Vendor-Lock-in verursachen.

Anpassungen interner Prozesse, um sich an die Standardlösung anzupassen, können zudem zu Kompromissen beim Kundenerlebnis führen, da die oft generische Benutzeroberfläche nicht immer die Markenidentität oder branchenspezifische Besonderheiten widerspiegelt.

Beispiel eines kleinen Schweizer Industrieunternehmens

Ein mittelständisches Produktionsunternehmen in der Schweiz hat ein Standard-CPQ-System schnell implementiert, um seine Angebote für modulare Maschinen zu automatisieren. Das Projekt wurde in weniger als zwei Monaten geliefert, was eine sofortige Verbesserung der Time-to-Market erbrachte.

Bereits bei der Einführung von Produktvarianten auf Basis unterschiedlich kombinierter Roboterzellen traten die Grenzen des Konfigurators zutage. Jede neue Variante erforderte externe Skripte außerhalb des Standardmoduls, was bei jedem Update des CPQ-Kerns drei Arbeitstage in Anspruch nahm.

Dieser Fall zeigt, dass eine Standardlösung zwar eine schnelle Einführung ermöglicht, jedoch zur Bremse wird, sobald die Produktlogik den vorgesehenen Rahmen verlässt und so Wartung und Innovationsfähigkeit beeinträchtigt.

Flexibilität und Kosten bei maßgeschneiderter CPQ-Entwicklung

Eine maßgeschneiderte CPQ-Lösung bietet maximale Flexibilität und ein perfekt abgestimmtes Nutzererlebnis. Sie erfordert jedoch erhebliche Ressourcen und eine längere Entwicklungszeit.

Bei einer spezifisch für Ihre Branche entwickelten Lösung wird die gesamte Produktlogik, Preisgestaltung und Workflow-Steuerung von Grund auf neu programmiert. Das UX-Design wird ohne Kompromisse auf die zentralen Nutzerprozesse zugeschnitten.

Diese vollständige Autonomie umgeht die Einschränkungen vorgefertigter Plattformen und erlaubt die Integration unternehmensweiter Module (Service Bus, interne APIs) gemäß Ihrer Standards. Die Preisregeln sind skalierbar und in einem internen Regelwerk verankert, ohne Abhängigkeit von externen Anbietern.

Demgegenüber erstrecken sich Analyse- und Entwicklungsphase je nach Projektkomplexität häufig über Monate bis Jahre. Das initiale Budget muss Wartung, Hosting, Sicherheit und gegebenenfalls Lizenzen für Drittkomponenten berücksichtigen.

Vollständige Flexibilität und maßgeschneidertes UX

Eine maßgeschneiderte CPQ-Lösung erlaubt die Entwicklung fortschrittlicher Oberflächen: 3D-Produktvisualisierungen, Schritt-für-Schritt-Assistenten für den Vertrieb oder ein Self-Service-Portal für Kunden. Die UX-Personalisierung stärkt die Markenwahrnehmung und optimiert den Verkaufsprozess.

Die Preisgestaltungs-Module können fortgeschrittene Algorithmen integrieren, beispielsweise prädiktive Preisermittlung auf Basis von Machine Learning oder dynamisches Rabattmanagement abhängig von Mengen und Kundenverhalten.

Technisch gesehen erleichtert eine modulare Architektur – häufig auf Microservices aufgebaut – die Einführung neuer Komponenten, ohne das Gesamtsystem zu beeinträchtigen, und ermöglicht eine bedarfsgerechte Skalierung bei Lastspitzen.

Anfängliche Kosten und Projektmanagement

Die maßgeschneiderte Entwicklung erfordert erhebliche Investitionen für Analyse, Design, Validierungszyklen und Tests. Die Kosten können 30 bis 50 % über denen einer Standardlösung liegen.

Das Risiko von Budgetüberschreitungen ist hoch, wenn die Projektsteuerung nicht stringent ist. Fachliche Vorgaben müssen klar definiert werden, um Anforderungen außerhalb des Umfangs zu vermeiden und die Skalierbarkeit zu sichern.

Ohne fundiertes internes Know-how oder eine Partnerschaft mit einem erfahrenen IT-Integrator kann das Projekt Verzögerungen, zusätzliche Kosten oder technische Schulden aufgrund unzureichend gepflegten Codes erleiden.

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Hybrides CPQ-Framework: Modularität und Individualisierung

Ein hybrides CPQ-Framework vereint bewährte Standardbausteine mit hoher Individualisierungsmöglichkeit. Es maximiert Effizienz und erhält gleichzeitig den branchenspezifischen Mehrwert.

Ein modularer Framework-Ansatz schafft eine solide Grundlage: Benutzerverwaltung, Master Data Management (MDM), Preismotor und Angebotserstellung. Konnektoren zu ERP-, CRM- und PIM-Systemen sind meist enthalten oder lassen sich problemlos anpassen.

Die Individualisierung fokussiert sich auf differenzierende Bausteine: maßgeschneidertes Nutzererlebnis, erweiterte Geschäftsregeln, spezifische Workflows und API-Integrationen zu internen oder externen Systemen.

Diese Kombination aus Standard und Maßanfertigung verkürzt Zeit- und Kostenaufwand, da Basiskomponenten wiederverwendbar, Open Source oder lizenzfrei sind. Entwicklungsaufwände beschränken sich auf wertschöpfende Anpassungen.

Modulare und skalierbare Standardbausteine

Das Framework stellt einsatzbereite Module für die gängigsten Anwendungsfälle bereit: Authentifizierung, Rechteverwaltung, Produktreferenzsysteme, einfache Preisgestaltung, Dokumentenerstellung und Aktivitätsreporting.

Jeder Baustein kann je nach Bedarf aktiviert oder deaktiviert werden, um Funktionsoverkill zu vermeiden. Das Unternehmen zahlt nur für die tatsächlich genutzten Module und senkt so die Total Cost of Ownership.

Durch die Orientierung an offenen Standards wird zudem der Vendor-Lock-in eingeschränkt und die Nachhaltigkeit der Entwicklungen in einem sich ständig wandelnden Technologiebereich gewährleistet.

UX-Individualisierung und erweiterte Geschäftsregeln

In einem hybriden Framework kann die Benutzeroberfläche maßgeschneidert gestaltet werden: grafische Designs, angepasste Kundenpfade, Konfigurationsassistenten. Die UX avanciert so zum Wettbewerbsvorteil, weit über reine Funktionalität hinaus.

Der Regelmotor kombiniert deklarative Logik mit kundenspezifischem Code, um komplexe Szenarien abzubilden (stufenweise Rabatte, Cross-Promotions, Total Cost of Ownership-Berechnungen oder Service-Factoring).

Die Integration maßgeschneiderter Widgets oder Dashboards ermöglicht Vertriebsteams, ihre Performance zu steuern und Verkaufsparameter in Echtzeit anzupassen.

End-to-End-Integration und Automatisierung

Hybride Frameworks verfügen häufig über einen Service Bus oder Middleware, die den Datenaustausch zwischen CPQ, ERP, CRM und PIM erleichtern. Workflows können bis zur Fakturierung und zum After-Sales reichen und so vollständige Nachverfolgbarkeit sicherstellen.

Dank REST- oder GraphQL-APIs lässt sich jedes Modul problemlos mit internen oder externen Lösungen verbinden: Lagerverwaltung, CO₂-Footprint-Berechnung, Kundenscoring, elektronische Signaturen usw.

Die Automatisierung minimiert manuelle Aufgaben: Anlage von Produktdatensätzen, Datenvalidierung, E-Mail-Versand und Follow-ups, und gewährleistet so Konsistenz und Zuverlässigkeit im Verkaufsprozess.

Fallbeispiel: Ein Schweizer Handelsunternehmen

Ein Schweizer Handelsunternehmen implementierte ein hybrides CPQ-Framework, um komplexe Konfigurationen von Produkt- und Dienstleistungspaketen zu managen. Die Basismodule wurden bereits in der Pilotphase aktiviert.

Die UX-Anpassung ermöglichte es, Vertriebsmitarbeitern einen interaktiven Assistenten bereitzustellen, der sie Schritt für Schritt durch den Warenkorbaufbau führt und dabei dynamische Preisregeln anhand individueller Preislisten nutzt.

Das Ergebnis war eine 40 %-ige Reduzierung der Einarbeitungszeit, eine Senkung der Konfigurationsfehler um 85 % und eine höhere Kundenzufriedenheit dank einer intuitiveren und schnelleren Oberfläche.

Entscheidungskriterien und Governance für ein erfolgreiches CPQ-Projekt

Die Entscheidung zwischen Standard, Maßanfertigung oder Hybrid muss auf einer gründlichen Analyse Ihrer fachlichen Anforderungen und Ihrer IT-Landschaft beruhen. Governance-Modelle und Open-Source-Strategien spielen dabei eine zentrale Rolle.

Vor der Wahl eines Modells sollten Sie kritische Prozesse, unverzichtbare Schnittstellen und den erforderlichen Anpassungsgrad für das Nutzererlebnis identifizieren. Die Entscheidung muss durch ein fachübergreifendes IT-Business-Komitee validiert werden, das die Ausrichtung von Geschäfts- und IT-Zielen sicherstellt.

Die Governance umfasst das Produktdatenmanagement, die Pflege der Preisregeln und die Orchestrierung von Weiterentwicklungen. Ein CPQ-Governance-Repository ermöglicht die Nachverfolgung von Änderungsanfragen, deren Auswirkungen und Kosten.

Schließlich gewährleistet die Nutzung von Open Source oder offenen Standards die nötige Flexibilität, um die Lösung ohne exklusive Bindung an einen einzelnen Anbieter zu migrieren oder zu erweitern.

Abstimmung von Fachanforderungen und IT-Architektur

Ein CPQ-Projekt sollte mit der Festlegung kritischer Use Cases beginnen. Verkaufsprozesse mit hohem Auftragswert oder komplexen Regeln bedürfen besonderer Aufmerksamkeit.

Auf dieser Grundlage wird die Zielarchitektur entworfen: Auswahl der Standardmodule, Personalisierungsbereiche, Integrationsmechanismen und technisches Gesamtkonzept.

Ein vorheriges Modellierungsverfahren stellt sicher, dass sich das CPQ nahtlos in das bestehende IT-Ökosystem einfügt, ohne zusätzliche Silos oder Reibungspunkte zu schaffen.

Daten-Governance und Skalierbarkeit

Die Qualität der Produktdaten (Katalog, Varianten, Preisgestaltung) ist ein entscheidender Faktor. Ein zentrales Repository und ein Validierungs-Workflow gewährleisten Konsistenz der Informationen über den gesamten Verkaufszyklus hinweg.

Die Governance sollte Prozesse zur Aktualisierung der Geschäftsregeln einschließen, die über ein Low-Code-Tool oder ein dediziertes Back-Office auch für nicht-technische Teams zugänglich sind.

Langfristig ermöglicht die Überwachung von Leistungskennzahlen (Konversionsrate, Angebotsproduktionszeit, Fehlerquote), den Aufwand für Weiterentwicklung und Wartung zu begründen.

Open-Source-Strategie und Vermeidung von Vendor-Lock-in

Der Einsatz von Open-Source-Komponenten als Fundament eines CPQ-Frameworks bietet technische Unabhängigkeit und eine aktive Community zur Sicherung der langfristigen Projektfortführung.

Dieser Ansatz senkt Lizenzkosten und ermöglicht freie Codeüberprüfungen, während er die nötige Flexibilität bietet, um Komponenten ohne Risiko eines Blockierens anzupassen oder auszutauschen.

Die Nutzung offener Standards (OpenAPI, REST, GraphQL) sichert die Daten- und Workflow-Portabilität, erleichtert die Integration mit anderen Systemen und den Übergang zu neuen Versionen oder Lösungen.

Beispiel einer Schweizer Tech-Scale-up

Ein Schweizer IT-Scale-up hat sein CPQ auf einem Open-Source-Framework aufgebaut und so jegliche Anbieterlizenz vermieden. Die Teams haben die Basismodule gemeinsam entwickelt und sich auf eine differenzierte Preislogik für Cloud-Angebote konzentriert.

Dank dieser Strategie konnten sie Microservices auf neue Versionen migrieren, ohne die Geschäftsprozesse zu stören, und dasselbe Framework in mehreren Märkten einsetzen, indem sie einzig Preisregeln und Übersetzungen anpassten.

Diese Governance hat das Open-Source-Bewusstsein im Unternehmen gestärkt und eine kontrollierte Skalierbarkeit trotz schnellen Wachstums sichergestellt.

Nutzen Sie eine hybride CPQ-Strategie für nachhaltigen Erfolg

Standard-, maßgeschneiderte oder hybride CPQ-Modelle bedienen jeweils unterschiedliche Anforderungen und Rahmenbedingungen. Während die sofort einsatzbereite Lösung durch Geschwindigkeit besticht, stößt sie rasch an ihre Grenzen. Die Maßanfertigung ermöglicht perfekte Anpassung, verursacht jedoch erhebliche Kosten und längere Entwicklungszeiten. Das hybride Framework vereint die Vorteile beider Ansätze: eine Standardbasis zur Verkürzung der Time-to-Market und gezielte Individualisierung zur Schaffung von branchenspezifischem Mehrwert.

Die Einführung eines hybriden CPQ modernisiert Ihren Vertriebsprozess und bewahrt zugleich die notwendige Flexibilität für künftige Entwicklungen. Diese Strategie optimiert Leistung, minimiert wiederkehrende Kosten und vermeidet Vendor-Lock-in dank Open-Source- und modularer Grundlagen.

Unabhängig von Ihrer Ausgangslage stehen Ihnen unsere Experten zur Seite, um das passende Modell auszuwählen, Ihre CPQ-Governance zu definieren und die Umsetzung eines Projekts zu steuern, das mit Ihren Prioritäten im Einklang steht. Profitieren Sie von einer erfahrenen Perspektive, um Ihr CPQ zur zentralen Säule Ihres digitalen Vertriebs auszubauen.

Besprechen Sie Ihre Herausforderungen mit einem Edana-Experten

Von Benjamin

Digitaler Experte

VERÖFFENTLICHT VON

Benjamin Massa

Benjamin ist ein erfahrener Strategieberater mit 360°-Kompetenzen und einem starken Einblick in die digitalen Märkte über eine Vielzahl von Branchen hinweg. Er berät unsere Kunden in strategischen und operativen Fragen und entwickelt leistungsstarke, maßgeschneiderte Lösungen, die es Organisationen und Unternehmern ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen und im digitalen Zeitalter zu wachsen. Die Führungskräfte von morgen zum Leben zu erwecken, ist seine tägliche Aufgabe.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur CPQ-Strategie

Wie lässt sich feststellen, ob eine Standard-CPQ-Lösung für unsere Prozesse geeignet ist?

Eine Standard-CPQ-Lösung eignet sich, wenn Ihre Vertriebsprozesse homogen sind und wenige geschäftsspezifische Varianten enthalten. Sie bietet einen vorkonfigurierten Katalog, eine codefreie Parametrierung und eine schnelle Integration in bestehende ERP-/CRM-Systeme. Um diese Wahl zu bestätigen, vergleichen Sie die nativen Funktionen mit Ihren Anforderungen, bewerten Sie die Personalisierungsabweichungen und messen Sie den Zeitgewinn bei der Implementierung im Hinblick auf Ihre spezifischen Bedürfnisse.

Was sind die Hauptrisiken bei der Entwicklung einer maßgeschneiderten CPQ-Lösung?

Eine maßgeschneiderte Lösung birgt das Risiko von Budget- und Zeitplanabweichungen, wenn die Governance nicht streng ist. Technische Schulden können sich ohne internes Know-how anhäufen, und die Wartungskosten steigen mit der Komplexität des Codes. Es ist entscheidend, einen erfahrenen Integrator einzubeziehen, den Funktionsumfang klar abzustecken und regelmäßige Code-Reviews einzuplanen.

Wie reduziert ein hybrides CPQ-Framework den Vendor Lock-in?

Ein hybrides Framework basiert häufig auf Open-Source- oder lizenzfreien Modulen sowie auf Standard-APIs (REST, GraphQL). Sie setzen nur die benötigten Bausteine ein und können jede Komponente unabhängig austauschen oder weiterentwickeln. Dieser Ansatz gewährleistet Datenportabilität und Flexibilität bei der Integration neuer Services, ohne von einem einzigen Anbieter abhängig zu sein.

Wie stellt man in einem CPQ-Projekt Governance und Datenqualität sicher?

Ein zentrales Produkt-Repository und ein Validierungsworkflow sind entscheidend. Definieren Sie klare Rollen für die Pflege der Preisregeln und stellen Sie Low-Code-Tools oder ein dediziertes Backoffice für nicht-technische Teams bereit. Messen Sie fortlaufend die Variantenkonsistenz, die Angebotserrorquote und dokumentieren Sie Änderungen der Geschäftsregeln.

Welche technischen Kriterien leiten die Wahl zwischen Standard-, maßgeschneiderter und hybrider Lösung?

Bewerten Sie den erforderlichen Anpassungsgrad, die Komplexität der Preisregeln, Ihre IT-Reife und die Verfügbarkeit interner Ressourcen. Eine Standardlösung eignet sich für einfache Prozesse, eine maßgeschneiderte für hohe Anforderungen an UX oder komplexe Algorithmen, und eine hybride Lösung für einen schnellen Kompromiss aus Open Source und gezielter Entwicklung wertvoller Module.

Welche häufigen Fehler treten bei der Integration eines CPQ-Systems auf?

Zu den häufigen Fehlern zählen: ungenaue Analyse der Anwendungsfälle, Vernachlässigung der Vereinheitlichung des Produktkatalogs, Unterschätzung der ERP-/CRM-Integration und unzureichende Schulung der Anwender. Auch eine zu lasche Governance führt zu undokumentierten Änderungen und erhöht die Komplexität des Supports langfristig.

Welche KPIs sollte man verfolgen, um den Erfolg einer CPQ-Lösung zu messen?

Wichtige Kennzahlen sind die Angebotskonversionsrate, die durchschnittliche Durchlaufzeit, das Fehleraufkommen in Angeboten, die Akzeptanzrate bei den Vertriebsmitarbeitern und der ROI der Automatisierung. Verfolgen Sie zudem die Schulungsdauer, die Anzahl der Regeländerungen und die Kundenzufriedenheit, um Ihre CPQ-Governance anzupassen.

Wie beeinflusst Open Source die Skalierbarkeit eines CPQ-Systems?

Open Source bietet Unabhängigkeit von Lizenzkosten, eine aktive Community für die Weiterentwicklung der Module und die Möglichkeit, den Code frei zu auditieren oder anzupassen. Sie profitieren von gemeinsamen Updates und können die Komponenten in Ihrem Tempo anpassen, was eine kontrollierte Skalierung und schnelle Integration neuer Funktionen gewährleistet.

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