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Buy vs Build: Unternehmenssoftware kaufen oder entwickeln im Zeitalter der KI – eine strategische Entscheidung wie nie zuvor

Auteur n°3 – Benjamin

Von Benjamin Massa
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Zusammenfassung – Im Zeitalter generativer KI und No-Code geht das Buy-vs-Build-Dilemma über Kosten und Zeitrahmen hinaus und umfasst Kontrolle, Differenzierung und Nachhaltigkeit jeder Softwarekomponente. Low-Code-Plattformen beschleunigen die Entwicklung und senken finanzielle Hürden, können jedoch Shadow IT, versteckte Kosten und technische Schulden verursachen, wenn Governance, IT-Systemintegration und langfristige Weiterentwicklung nicht antizipiert werden.
Lösung: Standard- und differenzierende Funktionen segmentieren, Architektur microservices- und API-first ausrichten, agile Governance etablieren (IT-Fachbereichsgremium, Qualitätsstandards, CI/CD), um ein hybrides, modulares und sicheres Ökosystem aufzubauen.

Seit dem Aufkommen der Künstlichen Intelligenz und von No-Code-Plattformen beschränkt sich die klassische Abwägung zwischen Kauf und Eigenentwicklung von Software nicht mehr nur auf Kosten oder Zeitrahmen. Hybride Optionen und KI-unterstützte Entwicklungswerkzeuge eröffnen neue Perspektiven, um hochgradig individualisierte digitale Dienstleistungen zu gestalten.

Doch diese scheinbare Einfachheit entbindet nicht von einer fundierten strategischen Analyse. Es bleibt entscheidend, das gewünschte Maß an Kontrolle, Differenzierung und Nachhaltigkeit für jede einzelne Softwarekomponente genau zu definieren. Angesichts der Vielzahl an Software-als-Service-Lösungen und Code-Generierungswerkzeugen müssen Unternehmen ihren Ansatz überdenken, um ihr IT-System zu einem skalierbaren und sicheren Vermögenswert zu transformieren. In diesem Artikel werden die Build-vs-Buy-Entscheidungen anhand ihrer Herausforderungen, Grenzen und Chancen beleuchtet, um IT- und Fachentscheidern Orientierung zu geben.

Die neuen Kriterien der Build-vs-Buy-Abwägung

Traditionelle Kosten- und Zeitkriterien reichen nicht mehr aus, um zwischen Einkauf und Eigenentwicklung zu entscheiden. KI und No-Code haben die Spielregeln verändert und bieten neue Optionen, um Anforderungen der Fachbereiche zu erfüllen.

Veränderung finanzieller und zeitlicher Rahmenbedingungen

Bisher basierte die Build-vs-Buy-Entscheidung vor allem auf einer finanziellen Kalkulation und einem strikten Zeitplan. Mehrjahres-Kostenprojektionen für die Eigenentwicklung bestimmten, ob man zu einer Standardlösung griff oder intern ein individuelles Tool erstellte. Die technische Risikoschätzung war hoch, und die Aussicht auf eine schnelle Implementierung wog stark ins Gewicht.

Heute haben No-Code-Plattformen und KI-gestützte Code-Generatoren die Produktionskosten und -zeiten für maßgeschneiderte Anwendungen deutlich gesenkt. Entwicklungszyklen lassen sich um mehrere Monate verkürzen, und die Ausgaben für Cloud-Software-Lizenzen können mitunter die internen Entwicklungskosten übersteigen. Diese Entwicklung verändert grundlegend die Natur der Entscheidung.

Dennoch darf diese Absenkung finanzieller und zeitlicher Hürden nicht darüber hinwegtäuschen, wie wichtig ein ganzheitlicher Blick bleibt. Governance, Integration ins bestehende IT-System und die Fähigkeit, die Lösung langfristig weiterzuentwickeln, ohne eine übermäßige technische oder organisatorische Schuld aufzubauen, müssen von Anfang an berücksichtigt werden.

Einfluss von KI und No-Code auf die Entscheidungsfindung

Generative KI beschleunigt das Verfassen von Code und die Erstellung von Softwarekomponenten, während No-Code-Plattformen es Fachanwendern ermöglichen, Workflows zu prototypisieren, ohne die IT-Abteilung einzubinden. Diese Synergie bietet eine bisher ungekannte Agilität, um Konzepte zu testen und rasches Feedback einzuholen.

Für IT-Teams besteht die Herausforderung nun darin, diese KI- und No-Code-Initiativen zu steuern und zu strukturieren. Es gilt, Qualitäts-, Sicherheits- und Interoperabilitätsstandards zu definieren, um eine Ausbreitung der Schatten-IT zu vermeiden und die Kohärenz des digitalen Ökosystems zu gewährleisten.

Dieser Wandel erfordert ein neues Rollenverständnis der IT-Abteilung: Sie ist nicht mehr nur ein Entwicklungsdienstleister, sondern Architekt und Hüter einer hybriden Umgebung, in der Standardlösungen, No-Code-Module und maßgeschneiderte Software nebeneinander existieren.

Konkretes Beispiel: Beschleunigte Einführung per Low-Code

Ein mittelständischer Versicherer führte über eine Low-Code-Plattform ein Schadenmanagement-Tool ein, um einer neuen Regulierung gerecht zu werden. Die ersten Funktionen waren in weniger als sechs Wochen einsatzfähig – statt der vier Monate, die man bei einem klassischen Vorgehen erwartet hätte.

Das Projekt zeigte, dass KI- und No-Code-unterstützte Entwicklung die Bereitstellungszeit um fast 60 % verkürzen kann, gleichzeitig aber eine ausreichende Individualisierung bietet, um fachliche Besonderheiten abzudecken. Die Teams konnten sich auf die Geschäftslogik konzentrieren, statt auf technische Konfiguration.

Gleichzeitig macht dieses Beispiel deutlich, wie wichtig eine frühzeitige Roadmap für Weiterentwicklung und Wartung ist, damit das Tool konsistent im Gesamtsystem bleibt und neue Anwendungsfälle ohne vollständigen Neuaufbau integriert werden können.

Standardsoftware kaufen: Vorteile, Kompromisse und Risiken

Der Erwerb einer Standardlösung verspricht eine schnelle Einführung und ausgelagerte Wartung. Allerdings kann dies funktionale Kompromisse erzwingen und eine Abhängigkeit vom Softwareanbieter schaffen.

Schnelle Inbetriebnahme und integrierte Best Practices

Software-als-Service-Lösungen lassen sich innerhalb weniger Tage oder Wochen implementieren und enthalten standardisierte Geschäftsprozesse und vordefinierte Konfigurationen. Sie basieren auf Best Practices aus verschiedenen Branchen und bieten damit eine robuste und erprobte Basis.

Wartung, Sicherheitsupdates und technischer Support sind in der Regel im Angebot enthalten, was die operative Belastung der IT-Abteilung reduziert. Die internen Teams können sich auf Nutzerakzeptanz und Prozessoptimierung konzentrieren, statt auf Infrastrukturmanagement.

Dennoch ersetzt auch dieser Ansatz nicht eine gründliche Analyse der bestehenden Abläufe. Es muss überprüft werden, ob die Standardworkflows die Kernanforderungen tatsächlich abdecken, und es ist erforderlich, mögliche Anpassungen oder Erweiterungen vor der Einführung zu planen und zu buchen.

Abhängigkeit von der Produkt-Roadmap und versteckte Kosten

Ist das Tool einmal produktiv, hängt die funktionale Weiterentwicklung vollständig von den Prioritäten des Anbieters ab. Spezifische Anforderungen oder innovative Wünsche können in der Warteschlange verharren, wenn sie nicht zur öffentlichen Roadmap passen.

Zusätzlich können laufende Lizenzgebühren, Zusatzmodule und professionelle Services (Integration, Schulung, erweitertes Support) die Gesamtbetriebskosten rasch in die Höhe treiben. Manche Kosten werden in der Budgetplanung zu optimistisch angesetzt.

Auch Datenmigration, Schnittstellen zu anderen Systemen und umfangreiche Customizations können erhebliche Mehrkosten verursachen, obwohl das Angebot zunächst „all-inclusive“ wirkt.

Konkretes Beispiel: Lizenzanhäufung in einer öffentlichen Verwaltung

Eine Behörde führte nacheinander mehrere Cloud-Software-Lösungen für Personal-, Finanz- und Regulierungsprozesse ein. Jedes neue Tool war schnell einsatzbereit, doch die jährlichen Lizenzkosten verdoppelten sich binnen drei Jahren, ohne klaren Konsolidierungsplan.

Diese Situation offenbarte, dass funktionale Überschneidungen nur teilweise vermieden wurden, was zu individuellen Schnittstellenentwicklungen und einer Vielzahl von Supportverträgen führte. Die externen Wartungskosten verschlangen zunehmend einen Großteil des IT-Budgets.

Das Beispiel unterstreicht die Bedeutung einer zentralisierten Einkaufs- und Lizenzgovernance, um Lizenzfragmentierung zu vermeiden und eine konsistente Architektur zu planen, statt isoliert Lösungen ohne Gesamtstrategie anzuhäufen.

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Maßgeschneiderte Entwicklung: Alignment, Kontrolle und Herausforderungen

Eine Eigenentwicklung gewährleistet vollständige Ausrichtung auf Geschäftsprozesse und maximale Kontrolle über künftige Änderungen. Sie erfordert jedoch eine solide Governance und einen langfristigen Blick, um Fallstricke zu umgehen.

Vorteile der vollständigen Ausrichtung auf Geschäftsprozesse

Eine maßgeschneiderte Software passt exakt zur internen Prozesslandkarte, ohne Workarounds oder Overlays. Sie ermöglicht die Modellierung spezifischer Workflows und die feingranulare Automatisierung kritischer Aufgaben.

Die Datenhoheit bleibt vollumfänglich erhalten – von der Erfassung bis zum Reporting – ohne Abhängigkeit von proprietären Formaten. Diese Souveränität ist besonders für regulierte Branchen oder solche mit hohen Compliance-Anforderungen entscheidend.

Außerdem schafft tiefgehende Individualisierung einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil, da sie das Unternehmen vor Nachahmern und Standardlösungen schützt. Sie ist ein strategischer Hebel, um hochwertige Serviceleistungen zu differenzieren.

Voraussetzungen für Nachhaltigkeit und Wartbarkeit

Der Bau einer Unternehmenssoftware erfordert von Anfang an eine modulare Architektur, automatisierte Tests und umfassende Dokumentation. Fehlen diese Grundlagen, wird die Wartung schnell zum Engpass.

Die Governance muss ein Budget und Ressourcen für kontinuierliche Weiterentwicklung vorsehen, auch für nicht ursprünglich geplante Anwendungsfälle. Ein bereichsübergreifender Lenkungsausschuss kann die Abstimmung zwischen IT-Leitung, Fachbereichen und externen Partnern sicherstellen.

Es ist empfehlenswert, Open-Source- und modulare Technologien einzusetzen, um Vendor-Lock-in zu vermeiden und die Freiheit zu sichern, Software ohne prohibitive Kosten weiterzuentwickeln oder zu migrieren.

Konkretes Beispiel: Erfolgreiches Branchen-Tool in der Uhrenindustrie

Ein Schweizer Uhren-KMU ließ eine Produktionsverfolgungsanwendung entwickeln, die nahtlos in das bestehende ERP integriert ist. Die Software wurde von Anfang an so konzipiert, dass sie den Ausbau der Produktionslinien und internationale Regulierungsanforderungen unterstützt.

Dank einer skalierbaren Architektur und automatisierter Tests wurde jede neue Version ohne Serviceunterbrechung und ohne Zunahme von Bugs ausgerollt. Die Anwendung ist zu einem strategischen Asset geworden und wird im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft fortlaufend angepasst.

Dieses Beispiel zeigt, dass ein korrekt gesteuertes individuelles Projekt einen nachhaltigen operativen Vorteil bieten und Kontinuitätsbrüche vermeiden kann, die sonst die Produktivität belasten.

Eine hybride Strategie für ein widerstandsfähiges Ökosystem

Weder reines Kaufen noch reines Bauen ist universell richtig – der hybride Ansatz vereint das Beste aus beiden Welten. Schlüssel sind modulare Architektur und passende Governance.

Ermittlung der zuzukaufenden und zu entwickelnden Komponenten

Der erste Schritt besteht darin, Kernfunktionen zu kartieren, die branchenübergreifend sind, und differenzierende Features, die das Geschäftsmodell ausmachen. Standardmodule decken häufig Querschnittsbedarfe (Buchhaltung, Personalmanagement, CRM) effizient ab.

Die differenzierenden Bausteine, die Wettbewerbsvorteile generieren, sollten intern oder mit erfahrenen Partnern entwickelt werden. Diese Segmentierung stellt sicher, dass Budget und Aufwand dort gebündelt werden, wo der größte Mehrwert entsteht.

Ein strategischer Architekturplan hilft dabei, Agilität und Kohärenz zu vereinen, indem Schnittstellen und künftige Erweiterungspunkte bereits frühzeitig berücksichtigt werden.

Entwurf einer modularen und skalierbaren Architektur

Ein Ansatz nach dem Prinzip Mikroservices oder API-First erleichtert die Integration von Drittanbieter-Modulen, sei es Open Source, kommerziell oder individuell entwickelt. Jeder Service kann unabhängig entsprechend den Fachprioritäten weiterentwickelt werden.

Diese Modularität reduziert den Umfang von Änderungen und Tests und beschränkt den Einfluss auf das Gesamtsystem. Sie vereinfacht zudem Updates und Migrationen auf neue Technologien, ohne das gesamte System neu aufbauen zu müssen.

Der Einsatz von Containern und CI/CD-Pipelines gewährleistet reproduzierbare Umgebungen und schnelle Release-Zyklen, während Versionen und Konfigurationen nachvollziehbar bleiben.

Einführung einer agilen Software-Governance

Die Governance sollte auf einem Lenkungsausschuss basieren, der IT-Leitung, Fachverantwortliche und Architekten vereint. Regelmäßige Reviews sichern die Kohärenz der Weiterentwicklungen und die Einhaltung von Sicherheits- sowie Performance-Standards.

Ein Best-Practice-Leitfaden mit Kriterien zur Entscheidung zwischen Einkauf und Eigenentwicklung, API-Levels und Code-Qualitätsstandards bietet allen Projekten Orientierung.

Stetiges Technologiemonitoring ermöglicht es, zeitnah Gelegenheiten für Updates oder den Austausch von Komponenten zu erkennen und so technische Schuld und Vendor-Lock-in zu vermeiden.

Wählen Sie Ihren strategischen Mix, um Ihr IT-System zu transformieren

Die Entscheidung zwischen Kauf und Eigenentwicklung geht über Budget- oder Technologieabwägungen hinaus. Sie bestimmt das Maß an Kontrolle, Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit Ihrer digitalen Architektur. Standardlösungen beschleunigen die Einführung, während maßgeschneiderte Software hohe Differenzierung bietet – allerdings auf Basis einer strikten Governance. Der hybride Ansatz kombiniert Standardbausteine mit individuellen Entwicklungen und schafft so ein modulares, sicheres Ökosystem.

Unabhängig von der gewählten Route bleibt eine sorgfältige Analyse von Anforderungen, Risiken und langfristigen Auswirkungen unerlässlich. Unsere Expertinnen und Experten stehen bereit, um gemeinsam mit Ihnen zu ermitteln, was gekauft, gebaut oder angepasst werden sollte, und Ihre Software-Strategie so zu gestalten, dass sie zum Vorteil und nicht zur Belastung wird.

Besprechen Sie Ihre Herausforderungen mit einem Edana-Experten

Von Benjamin

Digitaler Experte

VERÖFFENTLICHT VON

Benjamin Massa

Benjamin ist ein erfahrener Strategieberater mit 360°-Kompetenzen und einem starken Einblick in die digitalen Märkte über eine Vielzahl von Branchen hinweg. Er berät unsere Kunden in strategischen und operativen Fragen und entwickelt leistungsstarke, maßgeschneiderte Lösungen, die es Organisationen und Unternehmern ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen und im digitalen Zeitalter zu wachsen. Die Führungskräfte von morgen zum Leben zu erwecken, ist seine tägliche Aufgabe.

FAQ

Häufige Fragen zum Thema Build vs Buy

Welche Kriterien sollten beim Entscheid zwischen dem Kauf einer Standardlösung und der Eigenentwicklung berücksichtigt werden?

Die Entscheidung zwischen Kauf und Eigenentwicklung basiert auf einer Analyse mehrerer Aspekte: die Kontrolle über den Code und die langfristige Weiterentwicklungsfähigkeit, der Bedarf an unternehmensspezifischer Differenzierung, die Total Cost of Ownership einschließlich Lizenzen und Wartung, die Integration in das bestehende IT-System sowie Governance und interne Ressourcen. Eine modulare Open-Source-Architektur und Reversibilität gewährleisten eine maßgeschneiderte und nachhaltige Lösung.

Wie beeinflussen KI und No-Code-Plattformen die Build-vs-Buy-Entscheidung?

Generative KI und No-Code-Plattformen verringern technische und zeitliche Hürden deutlich, wenn es darum geht, Funktionen zu prototypisieren oder zu entwickeln. Sie beschleunigen die Codeerstellung und ermöglichen es Fachabteilungen, schnell Workflows aufzubauen. Dennoch muss die IT-Abteilung Qualitäts-, Sicherheits- und Interoperabilitätsstandards festlegen, um Shadow-IT zu vermeiden und die Kohärenz des digitalen Ökosystems zu sichern.

Welche Risiken sind im Zusammenhang mit dem Kauf von SaaS-Lösungen zu beachten?

SaaS-Lösungen bieten schnelle Bereitschaft und ausgelagerte Wartung, bergen jedoch das Risiko einer Abhängigkeit von der Roadmap des Anbieters. Wiederkehrende, modulare Kosten können versteckte Gebühren verursachen, und komplexe Anpassungen oder Integrationen ins IT-System führen zu Mehrkosten. Ohne zentrale Governance drohen zudem Lizenzfragmentierung und ad-hoc-Oberflächen.

Wie bewertet man die technische Schuldenlast eines individuell entwickelten Projekts?

Um technische Schulden zu bewerten, analysieren Sie die Architektur (Modularität, automatisierte Tests und Dokumentation), die Abdeckung der Use Cases und die Codequalität. Prüfen Sie die Weiterentwicklungsfähigkeit einzelner Komponenten ohne vollständige Überarbeitung und schätzen Sie den laufenden Wartungsaufwand ab. Ein bereichsübergreifendes Lenkungsgremium erleichtert das Risikomanagement und die Priorisierung.

Welche Softwarekomponenten eignen sich in einem hybriden Ansatz?

In einer hybriden Strategie sollten Sie erprobte Standardmodule (Buchhaltung, CRM, HR) für übergreifende Funktionen wählen und die interne Entwicklung auf differenzierende Komponenten konzentrieren. Setzen Sie auf eine Microservices- oder API-first-Architektur, um Drittanbieterkomponenten einfach zu integrieren und Skalierbarkeit zu sichern, und bevorzugen Sie Open-Source-Lösungen, um Vendor Lock-in zu vermeiden.

Wie sollte die Governance gestaltet sein, um ein hybrides Ökosystem zu steuern?

Richten Sie ein Lenkungsgremium ein, das IT, Fachverantwortliche und Architekten vereint, um Build-vs-Buy-Entscheidungen zu validieren. Definieren Sie ein Regelwerk mit Auswahlkriterien, Codequalitätsstandards und Sicherheitsanforderungen. Führen Sie regelmäßige Reviews durch und betreiben Sie Technologie-Scouting, um Entwicklungen vorzusehen und technische Schulden zu managen.

Wie können versteckte Kosten und Mehrkosten im Zusammenhang mit SaaS-Lizenzen vorausgesehen werden?

Um böse Überraschungen zu vermeiden, führen Sie ein Audit der benötigten Funktionen und Module durch, identifizieren Sie enthaltene oder optionale Professional Services und planen Sie Integrationsmaßnahmen (Schnittstellen, Datenmigration). Zentralisieren Sie Beschaffungen und konsolidieren Sie Lizenzen, um globale Konditionen zu verhandeln. Berücksichtigen Sie diese Punkte im TCO, um Ihr Budget effektiv zu steuern.

Welche Kennzahlen sollten verfolgt werden, um den Erfolg einer hybriden Build-vs-Buy-Strategie zu messen?

Beobachten Sie die Time-to-Market, die Nutzeradoptionsrate, den funktionalen Return on Investment, Anzahl und Schwere von Vorfällen sowie die Entwicklung der technischen Schuld. Messen Sie außerdem die Flexibilität für Änderungen und die Integrationsfähigkeit neuer Use Cases. Diese KPIs helfen bei der kontinuierlichen Anpassung Ihrer Softwarestrategie.

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