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Tipps zur Schulung Ihrer Mitarbeitenden in einem neuen IT-Tool

Auteur n°3 – Benjamin

Von Benjamin Massa
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Zusammenfassung – Angesichts des Risikos geringer Akzeptanz und Widerstands bei der Einführung eines neuen Tools ist es entscheidend, ein Schulungsprogramm zu entwickeln, das auf Nutzerprofile, Geschäftsprozesse und strategische Ziele abgestimmt ist. Durch Kombination progressiver Module (Grundlagen, Funktionen, Optimierungen), bedarfsorientiertes E-Learning, praxisnahe Workshops, interne Champions und geteilte Ressourcen maximieren Sie das Engagement, reduzieren Support-Tickets und fördern die kontinuierliche Verbesserung.
Lösung: Bedarfsanalyse → maßgeschneiderter multimodaler Lernpfad → KPI-Monitoring und regelmäßige Anpassungen.

Wenn ein Unternehmen ein neues IT-Tool einführt, bemisst sich der Erfolg nicht nur an der technischen Qualität der Lösung, sondern auch an der Fähigkeit der Teams, sie schnell und effizient zu übernehmen. Schulungen werden so zu einem entscheidenden Hebel, um aus einer bloßen Einführung einen Performance-Motor zu machen.

Indem sie die Bedürfnisse der Anwender antizipieren, maßgeschneiderte Lernpfade entwickeln und eine kontinuierliche Begleitung etablieren, maximieren Organisationen das Engagement und minimieren Widerstände gegen Veränderungen. Dieser Artikel bietet konkrete Tipps, um ein internes Schulungskonzept zu strukturieren, die Einführung einer Fachsoftware zu stärken und nachhaltige Renditen zu erzielen.

Bedürfnisse verstehen und den Grundstein legen

Eine detaillierte Analyse der Profile und Anwendungsfälle ist entscheidend, um die Schulung auf Ihre Unternehmensziele abzustimmen. Eine sorgfältige Vorbereitung des Umfelds erleichtert die Akzeptanz im Team.

Benutzer und ihre Erwartungen kartieren

Bevor Sie ein Schulungsprogramm festlegen, ist es entscheidend, eine Bestandsaufnahme der aktuellen Kompetenzen und der spezifischen Bedürfnisse jedes Profils zu erstellen.

Geschäftliche und technische Anforderungen analysieren

Eine gut gestaltete Schulung basiert auf einem klaren Verständnis der operativen Abläufe und der strategischen Ziele. Dabei wird jede Funktion des Tools direkt mit den geschäftlichen Anforderungen verknüpft, sei es Produktivität, Compliance oder Servicequalität.

Stakeholder von Anfang an einbeziehen

Um eine nachhaltige Einführung sicherzustellen, sollten Fachabteilungen, IT-Verantwortliche und künftige Anwender in die Gestaltung des Schulungsplans eingebunden werden. Diese gemeinsame Entwicklung der digitalen Lösung fördert die kollektive Akzeptanz und ermöglicht die Anpassung der Inhalte anhand von Praxiserfahrungen.

Ein multimodales Schulungskonzept entwickeln

Ein Konzept, das Präsenzseminare, E-Learning-Module und Praxisworkshops kombiniert, maximiert Engagement und Effizienz. Die Integration kollaborativer Tools und aktiver Lehrmethoden stärkt das Behalten und die Selbstständigkeit.

Aufbau progressiver Module

Ein Lernpfad sollte einer aufsteigenden Logik folgen: Er beginnt mit den Grundlagen des Tools und behandelt dann schrittweise fortgeschrittene Funktionen. Jedes Modul enthält klare Lernziele, Praxisbeispiele und formatives Feedback.

Ein Beispiel eines Fertigungsunternehmens, das seine Module in „Einführung“, „Fachfunktionen“ und „Fortgeschrittene Optimierung“ unterteilt hat, zeigt, dass durch diese Strukturierung die Abschlussquoten bei den Online-Schulungen auf 95 % gestiegen sind.

Diese Aufteilung ermöglicht zudem die Bereitstellung von Mikrolernen, kurzen Lerneinheiten, die eine gezielte Kompetenz vermitteln, das Lernen am Arbeitsplatz unterstützen und die kognitive Belastung reduzieren.

E-Learning und Präsenzveranstaltungen kombinieren

E-Learning bietet die Flexibilität von On-Demand-Zugriff und Wiedergabemöglichkeiten, während Präsenzschulungen direkte Interaktion und gemeinsame Problemlösung fördern. Beide Formate ergänzen sich, wenn sie sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.

Kontextbezogene Praxisworkshops durchführen

Praxisworkshops unter realen Bedingungen, in denen die Teilnehmenden an Fällen aus ihrem Arbeitsalltag arbeiten, ermöglichen eine sofortige Überprüfung der Anwendbarkeit der gelernten Inhalte. Diese Sitzungen fördern gegenseitige Unterstützung und kollektive Kompetenzsteigerung.

Edana: Strategischer Digitalpartner in der Schweiz

Wir begleiten Unternehmen und Organisationen bei ihrer digitalen Transformation.

Kontinuierliche Begleitung und Support etablieren

Ein kontinuierliches Support- und Austauschangebot stärkt das Engagement der Anwender und festigt die Einführung. Die Benennung interner Ansprechpartner und ein Post-Training-Follow-up sorgen für nachhaltige Kompetenzentwicklung.

Interne Champions bestimmen

Die Identifikation von „Super-Usern“ in den Fachabteilungen schafft lokale Multiplikatoren für die Schulung. Diese Ansprechpartner erhalten eine erweiterte Zertifizierung und moderieren regelmäßige Austauschtreffen mit ihren Kollegen.

Die Ernennung von je fünf Botschaftern pro Abteilung hat informelle Selbstlerninitiativen vervielfacht. Diese Champions organisierten „digitale Kaffee-Treffen“ und teilten Erfahrungsberichte, wodurch die Supportkultur gestärkt wurde.

Gemeinsame Ressourcendatenbank aufbauen

Eine zentrale interne Plattform bündelt Tutorials, FAQs, Demonstrationsvideos und Best-Practice-Berichte. Schneller Zugriff und intelligente Suchfunktionen fördern die Selbstständigkeit und verringern Supportanfragen.

Ein Schweizer KMU im Gesundheitswesen hat ein internes Wiki eingeführt, das durch Nutzerbeiträge laufend aktualisiert wird. Innerhalb von sechs Monaten überschritt die tägliche Zugriffsraten 70 % und entlastete das Supportteam erheblich.

Folgetermine und Feedbackrunden organisieren

Über die Anfangsphase hinaus ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen Erfahrungsworkshops zu planen. Diese Sitzungen ermöglichen das Messen der Tool-Nutzung, das Erkennen von Hindernissen und das Einholen von Verbesserungsvorschlägen, etwa durch die Analyse von KPIs.

Effektivität messen und kontinuierliche Verbesserung fördern

Die Überwachung zentraler Kennzahlen und die Analyse von Nutzungsdaten zeigen die Wirkung der Schulung und ermöglichen Anpassungen der pädagogischen Strategie. Ein iterativer Ansatz sichert die Optimierung des ROI des Tools.

Relevante KPIs definieren

Um die Effektivität zu bewerten, sollten Kennzahlen wie Adoptionsrate, Rückgang der Supportanfragen und die Geschwindigkeit der Aufgabenerledigung im neuen Tool herangezogen werden. Diese Metriken bieten eine messbare Darstellung des Fortschritts.

Qualitative Bewertungen durchführen

Über die Zahlen hinaus liefern Zufriedenheitsumfragen und Einzelgespräche Einblicke in die Wahrnehmung der Nutzer, ihre Schmerzpunkte und Motivationsfaktoren.

Schleife der kontinuierlichen Verbesserung implementieren

Schulungen hören nie vollständig auf: Jede neue Tool-Version oder Prozessanpassung sollte von einer Aktualisierung der Inhalte und der Lehrmethoden begleitet werden.

Verwandeln Sie Schulungen in einen Motor für Einführung und Performance

Ein strukturierter Ansatz, der auf Bedarfsanalyse, multimodaler Konzeption, kontinuierlicher Begleitung und Wirkungsmessung basiert, macht Schulungen zu einem echten Treiber für Einführung und Performance. Durch Einbindung der Stakeholder, die Benennung interner Champions und die Etablierung einer Verbesserungskultur maximieren Organisationen ihre Rendite und sichern die Nachhaltigkeit ihrer digitalen Tools.

Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Schweizer Unternehmen bei der Einführung kontextbezogener und skalierbarer Schulungskonzepte, die die Selbstständigkeit der Anwender und die Stabilität des digitalen Ökosystems fördern. Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Sie Ihre Einführung in einen nachhaltigen Erfolg verwandeln.

Besprechen Sie Ihre Herausforderungen mit einem Edana-Experten

Von Benjamin

Digitaler Experte

VERÖFFENTLICHT VON

Benjamin Massa

Benjamin ist ein erfahrener Strategieberater mit 360°-Kompetenzen und einem starken Einblick in die digitalen Märkte über eine Vielzahl von Branchen hinweg. Er berät unsere Kunden in strategischen und operativen Fragen und entwickelt leistungsstarke, maßgeschneiderte Lösungen, die es Organisationen und Unternehmern ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen und im digitalen Zeitalter zu wachsen. Die Führungskräfte von morgen zum Leben zu erwecken, ist seine tägliche Aufgabe.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Schulung des neuen IT-Tools

Wie passe ich einen multimodalen Lernpfad an unterschiedliche Nutzerprofile an?

Um einen multimodalen Lernpfad anzupassen, analysieren Sie zunächst die Profile (Kompetenzen, Gewohnheiten und Vorlieben jeder Nutzergruppe). Kombinieren Sie E-Learning-Module, praktische Workshops und Präsenzsitzungen entsprechend ihrem Autonomiegrad. Integrieren Sie Micro-Learning, um gezielt bestimmte Fertigkeiten zu vermitteln, und planen Sie formatives Feedback in jedem Schritt ein. Passen Sie die Formate anhand der Praxiserfahrungen und Abschlussquoten an, um ein effektives und personalisiertes Lernen zu gewährleisten.

Welche Open-Source-Tools eignen sich besonders für internes E-Learning?

Zu den Open-Source-Lösungen zählen Moodle und Open edX, die eine solide Basis für die Erstellung und Bereitstellung Ihrer E-Learning-Module bieten. Mit H5P fügen Sie dynamische Interaktionen direkt in Ihre Inhalte ein. Diese Plattformen sind modular, sicher und skalierbar und ermöglichen maßgeschneiderte Anpassungen. Ihre große Community und das vielfältige Plugin-Ökosystem erleichtern die Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse jeder Organisation.

Wie binde ich Stakeholder von Anfang an ein?

Um Stakeholder einzubinden, richten Sie ein Lenkungsgremium ein, das Fachabteilungen, IT und Nutzervertreter bereits in der Analysephase zusammenbringt. Veranstalten Sie kollaborative Workshops, um pädagogische Ziele und realitätsnahe Anwendungsszenarien zu definieren. Diese Co-Konstruktion stellt die Ausrichtung an den operativen Anforderungen sicher und fördert die gemeinsame Akzeptanz. Führen Sie regelmäßige Reviews ein, um Inhalte anhand von Praxismeldungen anzupassen.

Welche KPIs sollte man verfolgen, um die Wirksamkeit der Schulung zu messen?

Zu den wichtigsten KPIs gehören die Akzeptanzrate (Anzahl aktiver Nutzer), die Abschlussraten der Module und die Verringerung der Support-Tickets zum Tool. Beobachten Sie außerdem die Geschwindigkeit bei der Ausführung zentraler Aufgaben und die Ergebnisse formativer Bewertungen. Ergänzen Sie dies durch Zufriedenheitsbefragungen und Einzelinterviews, um die Wahrnehmung zu messen und Reibungspunkte zu identifizieren. Eine regelmäßige Auswertung ermöglicht die Anpassung der Schulungsstrategie.

Welche häufigen Fehler treten bei der Einführung einer Schulung auf?

Zu den typischen Fehlern zählen das Vernachlässigen der Bedarfsanalyse, ein einheitlicher Lernpfad für alle Profile und das Vergessen des Supports nach der Schulung. Die Co-Konstruktion mit Stakeholdern auszulassen oder Inhalte nicht an die Weiterentwicklung des Tools anzupassen, führt oft zu Frustration. Fehlende Praxismeldungen und formatives Feedback begrenzen die Anpassungsfähigkeit und gefährden die Akzeptanzrate.

Wie strukturiere ich einen Support nach der Schulung?

Ein effektiver Post-Schulungs-Support kombiniert interne Ansprechpersonen, zentralisierte Dokumentation und Kommunikationskanäle. Ernennen Sie zertifizierte Super-User, die Fragen beantworten und regelmäßige Austauschtermine moderieren. Implementieren Sie eine interne Plattform (Wiki, aktualisierte FAQ, Videos) und bieten Sie Nachholtermine vor Ort oder online an. Eine persönliche und reaktive Betreuung reduziert Blockaden und stärkt die Selbstständigkeit der Nutzer.

Warum interne Champions ernennen und wie bildet man sie aus?

Interne Champions bestimmen fördert den Austausch bewährter Vorgehensweisen und die gegenseitige Unterstützung. Wählen Sie motivierte und vielseitige Mitarbeitende aus, schulen Sie sie umfassend in einem zertifizierten Programm und ermutigen Sie sie, Workshops oder digitale Kaffeerunden zu veranstalten. Als lokale Ansprechpartner ermöglichen sie ein agileres Coaching, den Erfahrungsaustausch und eine kollektive Kompetenzentwicklung in den einzelnen Abteilungen.

Wie sichert man eine kontinuierliche Verbesserung nach der Erstschulung?

Die Erstschulung sollte Teil eines kontinuierlichen Verbesserungszyklus sein: Analysieren Sie regelmäßig die Kennzahlen, sammeln Sie Feedback und aktualisieren Sie die Module, um neue Funktionen zu integrieren. Planen Sie Erfahrungsaustausch-Workshops und aktualisieren Sie die Dokumentation (Tutorials, Videos). Dieser iterative Ansatz sichert die Nachhaltigkeit des Schulungskonzepts und die stetige Anpassung an technische und fachliche Entwicklungen.

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